Bayerische Tracht

Definition:

Als bayerische Tracht wird die oberbayerische Gebirgstracht verstanden, d.h. die Lederhose für den Mann und das Dirndlgwand für die Frau. Diese Gebirgstracht wurde durch Trachtenvereine und durch Arbeitsmigration auch in Regionen außerhalb der Berge heimisch.

 Man unterscheidet sechs Typen von Gebirgstracht:

  • Werdenfelser Tracht
  • Miesbacher Tracht
  • Inntaler Tracht
  • Chiemgauer Tracht
  • Berchtesgadener Tracht
  • Isarwinkler Tracht

 

Geschichte:

Ursprünglich verstand man unter „Tracht“ das Tragen von Kleidung oder die „getragene“ Kleidung selbst. Anfang des 19. Jahrhunderts kam es am bayerischen Hof, aber auch in Wien, zur einer Trachtenbegeisterung. Von Joseph Hazzi aus Abensberg stammt die erste ausführliche Beschreibung der Trachten aus den verschiedenen Gerichten. In dem Jahr 1835 fand zu Ehren der Silberhochzeit von König Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese erstmals ein Trachtenumzug statt. Staatliche Stellen versuchten immer wieder die Nationaltrachten zu erhalten. Bereits im Jahr 1909 wurde der Landesverband Bayerischer Heimat und Volkstrachtenvereine gegründet.

Allerdings ist die Gebirgstracht nicht im engeren Sinn die „bayerische Tracht“, die es als solche einheitlich gar nicht gibt.

Dafür gibt es sehr viele Varianten der Tracht, die sich nicht nur in den Landesteilen Altbayern, Franken und Schwaben unterscheiden.

 

Artikel von Victoria (9e)

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