Nordkorea – eine militärische Weltmacht?

Vor zwei Monaten testete Nordkorea eine Wasserstoffbombe, welche ins Japani­sche Meer stürzte. Die Rakete aus Nord- und Südkorea sowie den USA war 37 Minu­ten unterwegs, da Nordkorea sie besonders steil in den Himmel geschossen hatte. Deshalb erreichte sie nur etwa 950 Kilometer und schlug im Ostmeer ein.

Was genau ist denn eine Wasserstoffbombe?

Wasserstoffbomben werden auch H-Bomben genannt. Die erste Wasserstoffbombe wurde in den USA entwickelt und 1952 im Pazifik gezündet. Ihre Sprengkraft geht weit über die von Atombomben hinaus. Die erste Wasserstoffbombe hatte eine Sprengkraft von 10.400.000 Tonnen TNT.

Was hat der Test für Auswirkungen auf die ganze Welt?

Neben den geopolitischen Konsequenzen wären außerdem auch Menschen und die Natur betroffen. Die Radioaktivität kann zu Zellmutationen und somit zu Krebs füh­ren. Das Meer wird verschmutzt und so könnte Radioaktivität in die Nahrungskette gelangen.

Was will Nordkorea damit erreichen?

Nordkorea steht unter dem Einfluss von Diktator Kim Jong-Un. Laut Korea-Experte Robert Kelly will Kim Jong-Un nur eines: in Ruhe gelassen werden. Die Raketen sollen als Abschreckung dienen und in erster Linie als Schutz vor einem Regime-Sturz von außen.

Hat der Test Folgen für Deutschland?

Nein, denn Nordkorea hat kein Interesse daran, Ziele in Deutschland zu treffen. Zwischen Berlin und Pjöngjang liegen 7900 Kilometer. Außerdem hat Nordkorea noch nicht bewiesen, dass sie eine Rakete haben, die rein technisch in der Lage wäre so weit zu fliegen.

Artikel von Ronja H. und Victoria M. (9e)

2 Kommentare zu „Nordkorea – eine militärische Weltmacht?

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  1. Woher wißt ihr denn das, daß da eine „Wasserstoffbombe ins Meer stürzte“? Habt ihr sie gesehen oder stand das in der Zeitung? Und woher wißt ihr denn, daß dieser Kim Yong Un ein „Diktator“ ist? Ist Frau Dr. Merkel etwa auch eine Diktatorin?

    Freilich ist es richtig, daß dieses Land „in Ruhe gelassen“ sein will. Welches Land wünscht das nicht. Für wen ist Nordkorea eine Bedrhung? Und welche Bedrohung geht z.B. von den USA aus? Denken wir nur mal an die Überfälle auf Libyen und den irak, oder an die massive Einmischung in Syrien und in der Ukraine. Und welche Bedrohung geht von Israel aus? Israel hält seit 1981 die Golanhöhen besetzt, israelische Offizieren beteiligten sich am Krieg gegen Syrien, und Israel vertreibt und terrorisiert die palästinensische Bevölkerung. Ist das etwa keine Bedrohung?

    Die Nachrichten über Nordkorea (genauer: die Demokratische Volksrepublik Korea), die in den Massenmedien verbreitet werden, sind fast alle tendenziös und berichten den gleichen Unsinn. Alternative Berichte werden totgeschwiegen. Hier mal die „andere Seite“: https://sascha313.wordpress.com/2016/04/13/alltag-in-der-koreanischen-demokratischen-volksrepublik/

    Und wie ist es damit, daß die USA und andere Länder den Nordkoreanern die Lebensader abschneiden – ist das etwa human?

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  2. Guten Tag erst einmal!
    Schön, dass Sie unsere Seite besuchen. Um gleich zum Punkt zu kommen: Wir beziehen alle unsere Informationen, die wir in unseren Posts verwenden, von mehreren Nachrichten- und Wissens-Websites, um sicher zu gehen, dass sie nicht falsch sind. Sollten sie falsch sein, tut uns das sehr leid. Dass Nordkorea in Ruhe gelassen werden will, haben sie schon oft bewiesen, aber dass dies alle Länder wollen, bezweifle ich sehr stark. Und um die USA und die Gefahren, die von den Vereinigten Staaten von Amerika ausgehen, geht es in diesem Fall auch nicht. Natürlich gehen von den USA Gefahren aus, die die von Nordkorea weit übertreffen könnten, aber das Verhalten, das man von Nordkorea in den letzten Jahren medial mitbekommen hat, beweist nur, dass man eher mit Vorsicht an Nordkorea herangehen sollte. Und dass andere Länder Nordkorea die Lebensader abschneiden, stimmt, aber diese Länder wollen eben, dass Nordkorea seine Abschottung beendet und mehr von sich Preis gibt. Das Einzige, das Ausländer von Nordkorea mitkriegen, kommt meistens durch Beobachtungen oder durch Nordkoreaner, die geflohen sind, weil die Lebensbedingungen in den Regionen, aus denen sie geflohen sind, so schlecht waren, dass ihnen, um ein besseres Leben zu führen, einfach nichts anderes mehr übrig geblieben ist.
    Ach ja: Unsere Berichte werden von Schülern im Alter von 11 bis 15 Jahren geschrieben. 😉

    Philipp, 15, 9e

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